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Brücke zur Liebesinsel

Detaillierter Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Mirow

Willkommen im Geburtsort der englischen Königin Sophie-Charlotte! Der liebenswerte Ort Mirow hat nicht nur eine fantastische Lage an Seen und Kanälen, es ist auch ein Ort mit Geschichte. Schlendern Sie zur Mirower Schlossinsel und besuchen Sie die gut aufbereitete 3-Königinnen-Ausstellung. Vom Johanniterkirchturm haben Sie einen schönen Blick auf die wasserreiche Umgebung. Eine schmiedeeiserne Brücke führt von der Schlossinsel zur vorgelagerten Liebesinsel. Der letzte Großherzog von Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI. hat hier sein Grabmal. Er nahm sich 1918 das Leben und durfte deshalb nicht in der Fürstengruft bestattet werden.
Übernachtung in Mirow.

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Schloss Rheinsberg mit Tucholskymuseum

2. Tag: Radtour von Mirow in die Kulturstadt Rheinsberg

Ihre Radwanderung führt Sie heute in preußische Gefilde – die Mark Brandenburg heißt Sie herzlich willkommen. Die Landschaft ist genauso wasserreich, aber der Atem ist ein anderer. Plötzlich gibt es kleine einfache Gartenlokale, die dem Radwanderer eine Erfrischung und eine kleine Stärkung anbieten. Diese Tradition stammt noch aus den Zeiten der Sommerfrische, als am Anfang des letzten Jahrhunderts die betuchteren Berliner sich aufmachten, um das Wochenende in der Natur zu verbringen. Rheinsberg ist natürlich auch ein kultureller Ort – Schriftsteller, Künstler und Musiker wohnen und arbeiten noch heute vor allem in den Sommermonaten hier. Das Schloss, kurzzeitiges Zuhause des Kronprinzen Friedrich II. ist sicher ein besonderer Anziehungspunkt (Radkilometer ca. 40).Übernachtung in Rheinsberg.

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Über die Rheinsberger Seenkette

3. Tag: Rhin-Paddeltour wildromantisch bzw. Tour über die Rheinsberger Seenkette nach Kagar

Das besondere Kanuerlebnis auf dem Rhin können Sie vom 15.6. bis 30.10. des Jahres erleben – Befahrbarkeit bezüglich Wasserstand vorausgesetzt. Bei dieser märchenhaft schönen Tour paddeln Sie aus Naturschutzgründen ausschließlich im Zweierkajak. Nach ca. 5 Stunden ist das Ziel Zippelsförde erreicht. Von hier aus erfolgt der Rücktransfer von Boot und Personen (im Preis inklusive). Sollte die Rhintour auf Grund des Wasserstandes nicht möglich sein, wird eine Kanutour über die Rheinsberger Seenkette in Richtung Kagar angeboten. Auch bei dieser Alternative ist der Rücktransfer von Kagar inklusive. Übernachtung in Rheinsberg.
(Das Paddeln ist eine Fremdleistung.)

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Radeln an der Müritz

4. Tag: Radtour in das Fürstenberger/Lychener Seenland

Dem Reiz der märkischen Klarwasserseem kann kaum einer widerstehen. Seen, Wiesen und kleine Wälder – die Anmut dieser Landschaft bietet Stoff für unzählige Reisereportagen, eine der ersten stammt aus der Feder Theodor Fontanes. Brechen Sie auf zu Ihrer persönlichen Radwanderung durch die Mark Brandenburg, ganz auf den Spuren des Schriftstellers. Am Stechlin, einem der schönsten Seen Norddeutschlands, empfehlen wir eine Rast. Die Stechlinsee-Maräne ist eine Spezialität und ausschließlich beim einheimischen Fischer erhältlich. Gut gestärkt geht es auf sehr guten Fahrradstraßen nach Fürstenberg. Hier finden Sie nicht nur den schönen Röblinsee, auch die Havel als Fluss tritt hier in Erscheinung. Von Fürstenberg geht es in den von gleich vier Seen umschlossenen Ort Himmelpfort. Radkilometer ca. 30 bis 45, je nach Lage des Hotels. Übernachtung im Bereich Fürstenberg/Lychen.

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Radeln nach Feldberg

5. Tag: Radtour in die Feldberger Seenlandschaft

Ihre heutige Radwanderung führt Sie in den etwa 1000 km² großen Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Das einzigartige Erholungsgebiet ist eiszeitlich geprägt und bekannt durch seinen türkisblau schimmernden Schmalen Luzin. Eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist hier heimisch, die anderswo in Deutschland längst ausgestorben sind. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Wald- und Seenlandschaft, die alle Voraussetzungen für erholsame Urlaubstage bietet. Hans Fallada fand hier ein Stück Heimat – andere taten es ihm nach. Das kleine Örtchen Carwitz ist heute ein beliebter Ort für Künstler und Kulturinteressierte aus nah und fern – ohne Hang zur Übertreibung (Radkilometer ca. 35 bis 55 je nach Lage des Starthotels). Übernachtung im Bereich Feldberg.

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Auf dem Zenssee bei Lychen
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Fallada-Haus in Carwitz
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6. Tag: Falladas Luzin-Paddeltour

Fallada hatte sein zeitweises Zuhause direkt auf einer Halbinsel am Carwitzer See. Als einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts haben viele seiner geschichten und Themen nicht an Aktualität verloren. Im kleinen Ort Carwitz in der Nähe von Feldberg erinnert vieles an den Dichter. Heute ist das Fallada-Haus Museum. Sie können durch den Garten spazieren und im Haus selbst durch die original eingerichteten Räume schreiten.

Ihre heutige Paddeltour kann Sie über die schönsten Seen genau dorthin führen. In Carwitz lohnt sich die längere Pause- vielleicht um das Fallada-Haus zu besuchen. Der Ort hat aber auch mehrere nette Einkehrmöglichkeiten, so dass Sie gestärkt den Rückweg antreten können. Die Paddeltouren im Feldberger Seengebiet können Sie kilometermäßig ganz Ihren Bedürfnissen anpassen. Übernachtung im Bereich Feldberg.

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Hebetempel am Zierker See

7. Tag: Radtour von Feldberg nach Neustrelitz

Die Radtour beginnt heute mit einem Besuch der alten Baumriesen. Dreihundert Jahre stehen die ältesten Buchen im größten Waldreservat Deutschlands, den Heiligen Hallen. Der Begriff kommt nicht von ungefähr – die besondere Lichtstimmung im Buchenwald ist in diesem Namen gut beschrieben. Am Rande des südlichen Teils des Müritz-Nationalparks radeln Sie schließlich nach Neustrelitz. Auf dem Weg liegen kleinere Orte, die zum Teil interessante Dorfkirchen besitzen. Da lohnt es sich auf jeden Fall, hier und da vom Rad abzusteigen. Über Alt Strelitz erreichen Sie schließlich das Tagesziel. Neustrelitz als ehemalige Residenzstadt verfügt über viele Sehenswürdigkeiten, wenn auch das Schloss selbst nicht erhalten geblieben ist. Vom Hebetempel aus haben Sie einen schönen Blick auf den Zierker See (Radkilometer ca. 42).Übernachtung in Neustrelitz.

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8. Tag: Radtour von Neustrelitz über das Wesenberger Seenkreuz nach Mirow

Sie radeln heute in ein wahres Seenparadies und in eines der schönsten Paddelreviere Europas. Zunächst verlassen Sie aber Neustrelitz per Rad auf dem Zierker-See-Rundweg, der so manch idyllischen Abschnitt hat. Wesenberg grüßt schon von weitem mit dem Fangelturm, Teil der kleinen Burganlage. Von hier aus kann man prima auf die Woblitz gucken, ein bei Paddlern auf Grund der Windverhältnisse durchaus mit Respekt behandeltes Gewässer. Aber Sie sitzen heute nicht im Boot, obwohl sich eine gewisse Vorfreude sicher bald einstellt. Über die Canower Schleuse geht es schließlich nach Mirow. Sollten Sie am Anreisetag keine Zeit für die Schlossinsel gehabt haben, so können Sie das jetzt nachholen. Im Schlosscafé gibt es übrigens sehr gute Torten. Schonn deshalb lohnt der Besuch (Radkilometer ca. 42). Übernachtung in Mirow.

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Anlegen zur Pause

9./10. Tag: Paddeltouren zum Seerosenparadies oder in den Müritz-Nationalpark

Heute ist es wieder soweit – Sie tauschen die Pedale mit dem Paddel. An zwei Tagen können Sie aus mehreren Kanutouren wählen. Diese führen Sie zum einen in den Norden, in die Gewässer des Müritz-Nationalparks. Kleine und größere Seen, die sich als blaues Band durch die Landschaft schlängeln, lassen die Zeit vergessen und das Paddeln zum Erlebnis werden. Das Fernglas sei empfohlen, ohne zu stören kann man die reichhaltige Tierwelt beobachten. Wer die traditionsreiche „Alte Fahrt“ bis fast zur Müritz paddeln möchte, der kann dies tun. Paddel-Einsteiger wählen eine kleinere Runde im Seerosenparadies. Zum anderen haben Sie auch die Möglichkeit eine längere Tour über 7 Seen in den Süden zu unternehmen – ein Rücktransfer von Personen und Booten ist im Reisepreis inklusive. Übernachtung in Mirow.

11. Tag: Abreise nach dem Frühstück

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