Wasserreiche Mark Brandenburg

Wasserreiche Mark Brandenburg

Auf dem Radweg Berlin Kopenhagen

Auf dem Radweg Berlin Kopenhagen

Orangerie in Neustrelitz

Orangerie in Neustrelitz

Radeln an der Müritz

Radeln an der Müritz

Blick auf die Müritz

Blick auf die Müritz

Waren (Müritz)

Waren (Müritz)

Müritzstrand bei Klink

Müritzstrand bei Klink

Radtour durch den Naturpark

Radtour durch den Naturpark

Am Krakower See

Am Krakower See

Detaillierter Reiseverlauf

Sie können diese Reise an jedem beliebigen Punkt beginnen und enden, es müssen nur mindestens vier Übernachtungen sein.

1. Etappe: Anreise nach Oranienburg

Bahnanschluss Fern- und S-Bahn. Übernachtung in Oranienburg.
Die Havelstadt Oranienburg liegt ca. 35 km von Berlin entfernt und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der Hauptstadt. Mit der S-Bahn erreicht man ohne Umwege die Sehenswürdigkeiten Berlins. Oranienburg selbst ist allerdings auch einen Besuch wert. Die Stadt liegt in seenreicher Umgebung direkt an Brandenburgs bekanntestem Fluss. Die Stadt hält einiges zum Besichtigen und Erkunden bereit. Das Schloss in holländischem Stil verweist auf die niederländischen Verbindungen. Heute ist hier unter anderem ein Museum untergebracht. Die Orangerie im Schlosspark Oranienburg ist seit 2003 als Veranstaltungsort für Konzert- und Theateraufführungen wieder eröffnet.

2. Etappe: Radtour von Oranienburg nach Zehdenick/Gransee (ca. 35–55 km)

Bahnanschluss. Übernachtung im Bereich Zehdenick.
Am Vosskanal entlang radeln Sie heute nach Liebenwalde. Von hier aus geht es weiter in die kleine Stadt Zehdenick, die idyllisch inmitten einer Tonstichlandschaft liegt. Die Entstehung der über 50 kleinen Seen entlang der havel ist eng mit der Ziegelherstellung vergangener Zeiten verbunden. Heute sind die ehemaligen Tongruben Rückzugsgebiet seltener Vögel und natürlich Erholungsgebiet für Ruhesuchende.
Wer sich mehr für die Vergangenheit dieser besonderen Landschaft interessiert, findet ausführliche Informationen bei einem Abstecher in den Ziegeleipark nach Mildenberg.
Der Mühlenkolk gehört zu den schönsten Plätzen in Zehdenick und wurde in den vergangenen Jahren neu gestaltet. Elisabethmühle, Schiffermuseum, Schleuse und Zugbrücke liegen in unmittelbarer Nähe.

3. Etappe: Radtour von Zehdenick zum Stechlin (ca. 52 km)

Übernachtung im Bereich Neuglobsow/Fürstenberg.
Am Ufer des Stechlins wandelte einst Fontane und ließ sich zu seinen Beschreibungen der Mark Brandenburg inspirieren. Der größte Klarwassersee Deutschlands liegt eingebettet und unverbaut in der stillen, märkischen Landschaft. Für Sommerfrischler aus Berlin ist der Stechlin schon immer ein beliebtes Ausflugsziel zum Baden, Wandern und Einkehren. Gartenlokale habe hier eine lange Tradition. In schöner Umgebung genießt man hier Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und den frischen Stechlinfisch. In Neuglobsow scheint im positiven Sinne die Zeit stehen geblieben zu sein: Erholung in einer wunderschönen Natur, ganz ohne Allüren aufstrebender Tourismusorte.

4. Etappe: Radtour Stechlin – Neustrelitz (ca. 40 km)

Bahnanschluss. Übernachtung in Neustrelitz.
Über die Kleinseenplatte erreichen Sie heute Neustrelitz und verlassen damit Brandenburg. Die Landschaft verändert sich hier im Mecklenburgischen: Die Böden werden schwerer und nutzbarer, die Seen größer. Wesenberg ist schon fast eine Wasserstadt: In jeder Himmelsrichtung gibt es einen anderen See. Vom kleinen Burgturm hat man einen faszinierenden Ausblick auf die Landschaft.
Nur noch einen Katzensprung entfernt ist Neustrelitz. Die stolze Stadt hat eine bewegte Geschichte als Residenzstadt hinter sich. besuchen Sie die Orangerie, den Schlossgarten und den sternförmig angelegten Marktplatz. Neustrelitz hält während der Sommermonate ein umfangreiches kulturelles Programm für seine Gäste bereit.

5. Etappe: Radtour von Neustrelitz nach Waren/Müritz (ca. 65 km)

Bahnanschluss. Übernachtung in Waren.
Ihre Radtour führt Sie heute durch den Müritz-Nationalpark. Immer wieder laden ornithologische Beobachtungspunkte zum Absteigen und Verweilen ein. Auch die Havel hat ihre Quelle hier im Müritz-Nationalpark. In der Nähe des Ortes Ankershagen entspringt sie. Dem Trojaentdecker Heinrich Schliemann ist in Ankershagen ein ganzes Museum gewidmet. Im angrenzenden Park kann man sich bei einer Tasse Kaffee gut ausruhen. Wer großen Hunger hat, kehrt im “Silberschälchen” ein. Die Spezialität ist hier frisch zubereiteter Fisch.
Weiter radeln Sie auf dem gut ausgebauten Radweg Berlin-Kopenhagen in die Müritzstadt Waren.

6. Etappe: Radtour Waren (Müritz) – Krakow am See (ca. 65 km)

Übernachtung im Bereich Krakow (Kat. 1) oder Groß Breesen (Kat. 2).
Zunächst sind Sie noch ein kurzes Stück auf dem Müritz-Rundweg unterwegs, bevor Sie geradewegs in den Naturpark Nossentiner Heide eintauchen. Über einen kurzen Abstecher zu erreichen liegt das Wisentgehege Damerower Werder auf Ihrer Route. Hier leben die Tiere fast in freier Wildbahn auf einer Halbinsel im Kölpinsee. Für die Besichtigung der kleinen Stadt Krakow sollten Sie etwas Zeit einplanen: Buchdruckmuseum und der Aussichtsturm laden zum Besuch ein.

7. Etappe: Radtour von Krakow bzw. Groß Breesen nach Güstrow (ca. 15 bzw. 30 km)

Bahnanschluss. Übernachtung in Güstrow.
Je nachdem, ob Sie in Krakow direkt (Kat. 1) oder in Groß Breesen (Kat. 2) untergebracht waren, haben Sie heute eine relativ kurze Tagesetappe vor sich. Idyllisch geht es über Bellin und Kirch Rosin durch die leicht hügeligen Ausläufer der Mecklenburgischen Schweiz.

Güstrow empfängt Sie im Ortsteil Schabernack. Die Barlachstadt liegt – wie alle Etappenziele Ihrer Radreise – natürlich auch direkt am See und verbindet so Erholung mit vielen Möglichkeiten zum Besichtigen. Die historische Güstrower Altstadt wurde liebevoll restauriert und so liegen bei einem Spaziergang das Renaissanceschloss, die Pfarrkirche und der Dom mit Barlachs Schwebendem Engel sicher auf Ihrem Weg. Wir empfehlen Ihnen in Güstrow eine Stadtführung einzuplanen, das lohnt sich hier auf jeden Fall.

8. Etappe: Radtour von Güstrow nach Rostock (ca. 55 km)

Bahnanschluss. Übernachtung in Rostock.
Direkt am Bützow-Güstrow-Kanal fahren Sie heute zunächst nach Bützow. Das Flüsschen Nebel entspringt hier und Wasserwanderer setzen in Bützow gern ihre Boote ein, um auf der breiter werdenden Warnow in Richtung Ostsee zu paddeln. Für den Radwanderer geht es über kleine Dörfer nach Schwaan. In dieser kleinen Stadt gründeten zum ausgehenden 19. Jahrhundert vier Maler die einzige mecklenburgische Künstlerkolonie. Das Kunstmuseum in der Wassermühle sieht sich heute dieser Tradition verpflichtet.

Der Radweg entfernt sich jetzt immer weiter von der Warnow und erreicht schließlich Mecklenburgs größte Stadt: Rostock. Wir empfehlen einen Abstecher in das schöne Ostseebad Warnemünde. Die S-Bahn verkehr regelmäßig und bringt Sie ganz unkompliziert ans Meer. Der schöne breite Sandstrand und die vielen Einkehrmöglichkeiten laden bis in den späten Abend zum Bummeln ein.

*Unser Tipp: *Das Einlegen von Verlängerungstagen ist eine weitere Möglichkeit, um mehr Zeit zum Besichtigen und Erholen zu haben.

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An der Warnow in Rostock
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Warnemünder Leuchtturm
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Sandstrände in der Umgebung Rostocks