Radrundreise “Mecklenburgische Seenplatte variabel” (Tourcode PW6)

Detaillierter Reiseverlauf

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Leuchtturm am Plauer See

1. Tag: Anreise nach Plau am See

Diese Fahrradreise startet in Plau am See, sofern Sie mit dem eigenen Auto anreisen möchten. (Wer per Bahn kommt, dem empfehlen wir den Startort auf Waren/Müritz zu verlegen.) Die kleine Stadt Plau liegt ideal am Eldefluss und einem der größten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Statten Sie der alten Burganlage mit Verlies einen Besuch ab oder genießen Sie den Aufenthalt direkt am Plauer See. Ein abendlicher Spaziergang an der neu gestalteten Mole mit Einkehr in einem der am Wasser liegenden Restaurants ist sicher ein gelungener Auftakt für eine schöne Urlaubswoche.

Empfehlung: Sie möchten Zeit zum Ankommen haben? Dann legen Sie gleich hier in Plau einen Verlängerungstag ein, die eigentliche Fahrradreise beginnt dann einen Tag später. Die Umgebung ist sehr schön und bietet viele Möglichkeiten auch zum Rad fahren. Gern legen wir Ihnen für diesen Verlängerungstag kostenfrei den Kartensatz “Radtour in das Lehm- und Backsteingebiet” bei. Geben Sie es einfach auf der Reiseanmeldung an.

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Röbel an der Müritzpromenade

2. Tag: Von Plau nach Röbel/Müritz per Rad und Schiff

Ihre Tour können Sie heute mit einer schönen Schifffahrt beginnen. Auf der Westseite des Plauer Sees steigen Sie dann auf das Rad und fahren südlich des Kölpin- und Fleesensees in Richtung Müritz. Auf dem Müritzrundweg legen Sie die letzte Etappe zurück. Viele Einkehrmöglichkeiten und Badestellen liegen auf Ihrem Weg.
Die kleine Fischer- und Ackerbürgerstadt Röbel befindet sich direkt an Deutschlands größtem Binnensee und hat unter anderem eine schöne Hafenpromenade zu bieten. Frischer Räucherfisch wird direkt vom Kahn aus verkauft, mehrere Cafés und Restaurants befinden sich auch hier. Wer Lust hat, besteigt den Röbeler Marienkirchturm und genießt von hier oben den herrlichen Blick auf die Wasserlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte. Einen Abstecher (ca. 6 km) wert ist auch Mecklenburgs größte Feldsteinscheune mit vielen Traditionswerkstätten in Bollewick. Radkilometer: ca. 40 (Genießer) und ca. 65 (sportiv). Übernachtung in Röbel/Umgebung.

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Mirower Schloss

3. Tag: Von Röbel nach Mirow

Das Ziel der heutigen Etappe ist die 1227 gegründete Stadt Mirow. Fast 800 Jahre mecklenburgische Bau- und Kulturgeschichte können Sie hier bewundern: Schloss, Torhaus, Kavaliershaus, Remise, Johanniterkirche und der sie umgebende Landschaftspark mit Liebesinsel verbinden sich zu einem in dieser Region einzigartigen Ensemble. Mirow ist natürlich auch das Paradies der Paddler und Wassersportler.
Auf der kürzeren Route befahren Sie heute überwiegend den Müritzrundweg (ca. 40 km). Wer die andere Strecke wählt ist nach ca. 67 km am Ziel und hat noch ein schönes Stück der Kleinseenplatte erlebt. Übernachtung in Mirow oder Umgebung.

Empfehlung: Legen Sie hier einen Verlängerungstag zum Paddeln ein. Das Seerosenparadies vom Wasser aus zu erkunden ist eine ganz besondere Sache. Gute Ausrüstung, Tourenvorschläge und verschiedene Bootstypen machen das Paddeln auch für Anfänger zum Erlebnis (Fremdleistung).

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Unterwegs im Müritz-Nationalpark

4. Tag: Von Mirow durch den Müritz-Nationalpark nach Waren

Durch den Müritz-Nationalpark radeln Sie heute in Richtung Norden. 1990 wurde die Gunst der Stunde genutzt und dieses einzigartige Areal mit dem besonderen Status des Nationalparks versehen. Über 107 Seen befinden sich allein auf Nationalparkgebiet. Als Radler sind Sie hier ganz unter sich, Autofahrern bleibt die Zufahrt verwehrt. Fisch- und Seeadler und über 200 andere Vogelarten sind hier zu Hause. In Federow können Sie per Livekamera den Blick in einen Adlerhorst werfen. Die vielen Aussichts- und Beobachtungspunkte zeigen eine nahezu unberührte Landschaft mit einer unglaublichen Vielfalt an Flora und Fauna. Der Käflingsbergturm in der Nähe des Nationalparkdörfchens Speck wurde strategisch gut auf einen kleinen Hügel gebaut. Die Aussichtsplattform ermöglicht bei klarer Sicht einen weiten Blick auf die Mecklenburgische Seenlandschaft.
Alternativ kann man einen Teil der Tagesstrecke auch mit dem Schiff über die Müritz zurücklegen (nicht im Reisepreis enthalten). Tageskilometer: 42 (Genießer) bis ca. 70 (sportiv). Übernachtung in Waren.

Empfehlung: Legen Sie hier einen Verlängerungstag ein und erkunden Sie den Müritz- Nationalpark in Ruhe. So nutzen Sie vielleucht die Angebote vor Ort für eine thematische Rad- oder Fußwanderung in den Park. In den Monaten September und Oktober laden die Kraniche zu einem Trompetenkonzert ein. Auf dem Zug nach Süden machen Tausende von ihnen Rast im Müritz-Nationalpark.

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Teerschwelerei im Naturpark Nossentiner Heide

5. Tag: Von Waren nach Malchow/Naturpark

Ihre Radtour führt Sie heute wieder in westliche Richtung. In der Genussvariante radeln Sie am Wisentgehege Damerower Werder vorbei durch den schönen Naturpark Nossentiner Heide. Die größten Säugetiere Europas haben auf einer Halbinsel im Kölpinsee eine Heimstatt gefunden. Nutzen Sie einen Besuch der informativen Ausstellung und schauen Sie bei einer Fütterung zu. Kinder sind auch von den zahlreichen Outdoor-Spielgeräten begeistert. Nach knappen 40 Kilometern haben Sie die Inselstadt Malchow erreicht. Legen Sie hier ruhig eine ausgiebige Pause ein! Die alte Klosteranlage mit Orgelmuseum in der Inselstadt ist wirklich sehenswert. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verbindet außerdem eine Drehbrücke die Insel mit der Neustadt. Vor allem im Sommer herrscht hier lebendiges Treiben. In regelmäßigen Abständen öffnet sich die Brücke, bei einer Tasse Kaffee können Sie den Freizeitkapitänen bei der “Arbeit” zuschauen. Wer sportiv unterwegs ist, macht heute einen Abstecher in die Mecklenburgische Schweiz. Das Schloss Ulrichshusen liegt auf ihrem Weg und für eine Rast gut geeignet. Es ist die Geschichte der Familie von Maltzahn, die in den letzten 20 Jahren das historische Ensemble aus Schloss, Pferdestall, Stellmacherei und Gutspark liebevoll saniert haben. In der Mecklenburgischen Schweiz gibt es zwar keine wirklichen Berge, aber dafür jede Menge Hügel und Schlösser. Genießen Sie am Aussichtspunkt Vollrathsruhe den faszinierenden Blick auf diese einmalige Landschaft. Tageskilometer sportiv: ca. 70; Übernachtung in Malchow oder direkt im Naturpark.

Empfehlung: Legen Sie hier einen Verlängerungstag ein, um in aller Ruhe die seenreiche Umgebung des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide erkunden zu können. Auch zum Ausruhen ist es hier wunderbar. Wer mag, besucht das Agroneum, die Teerschwelerei oder geht frischen Räucherfisch direkt am See essen.

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Plau am See: Hubbrücke über die Elde

6. Tag: Radtour von Malchow nach Plau am See

Viele Möglichkeiten gibt es heute zur Gestaltung Ihrer letzten Radetappe der Fahrradreise. Wer mag, radelt auf einem der idyllischsten Abschnitte des Plauer See – Rundweges, bevor er mit dem Schiff nach Plau fährt. Alternativ kann man auch dem Naturpark-Informationszentrum “Karower Meiler” einen Besuch abstatten. Die wirklich gut gemachte Ausstellung zeigt Ihnen viel über Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte.
Sportliche Fahrer unternehmen im Rahmen der längeren Routenführung (ca. 65 Radkilometer) einen Abstecher zur schönen Krakower Seenkette.

7.Tag: Abreise nach dem Frühstück.

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Windmühle in Malchow
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An der Seenplatte
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Altstadt Röbel